­čç┐­čçŽ ├ťber S├╝dafrika

S├╝dafrika – inspirierende Vielfalt am Kap

Die geografische Lage

Die Republik S├╝dafrika liegt an der S├╝dspitze Afrikas. Westlich grenzt die an den Atlantik, im S├╝den und S├╝dosten an den Indischen Ozean und verf├╝gt damit ├╝ber 3000 km K├╝ste. Gemeinsame Grenzen hat S├╝dafrika im Norden mit Namibia, Botswana und Simbabwe,mit dem nord├Âstlich gelegenen Mosambik und im Osten mit Swasiland. Im S├╝dosten des Landes befindet sich die Enklave Lesotho. S├╝dafrika verf├╝gt ├╝ber eine Fl├Ąche von ca. 1.220.000 km┬▓ und ist damit 3,4 Mal so gro├č wie Deutschland.

S├╝dafrika

Zur Zeit leben in dem bev├Âlkerungsreichsten Land Afrikas ca. 52 Millionen Menschen in den insgesamt 9 Provinzen des Landes, Tendenz steigend. Mit einer Bev├Âlkerungsdichte von 42 Einwohnern pro km┬▓ belegt das Land weltweit Platz 57. Der im Norden des Landes gelegene Regierungssitz ist Pretoria mit einer Einwohnerzahl von 1 Million. Die bev├Âlkerungsreichste Stadt ist allerdings Johannesburg. Afrikaans ist eine der Landessprachen in S├╝dafrika.

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“Regenbogenland” S├╝dafrika

S├╝dafrika ist ethnisch sehr gemischt. Besiedelt wurde das Land vor ca. 20.000 Jahren von den J├Ąger- und Sammlerv├Âlkern der San und Khoikhoi. Ab Mitte des 17. Jahrhundertslie├čen sich niederl├Ąndische, britische, franz├Âsische und deutsche Einwanderer nieder und pr├Ągten die Kultur des Landes. Die Nachfahren dieser Einwanderer stellen heute rund 10 % der Bev├Âlkerung. Daneben leben in dem Land rund 9 % Farbige und 3 % Asiaten ├╝berwiegend indischer Herkunft. Der prozentual h├Âchste Anteil (78 %) entf├Ąllt auf die Schwarzafrikaner.

cape of good hope

Die ethnische Vielfalt bedingt verschiedene religi├Âse Konfessionen. Neben den traditionellen afrikanischen Glaubensrichtungen finden sich der Islam, der Hinduismus, das Judentum und mit gro├čer Mehrheit (80 %) das Christentum. S├╝dafrika verfolgt eine multikulturelle Sprachenpolitik. Offiziell sind 11 Landesprachen anerkannt. Neben isiZulu und isiXhosa liegt Afrikaans auf Platz 3 der am h├Ąufigsten gesprochenen Sprachen. Afrikaans entwickelte sich als eigenst├Ąndige Sprache im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts aus dem Holl├Ąndischen. Heute wird Afrikaans als Mischung aus Niederl├Ąndisch, Deutsch und Englisch wahrgenommen. Rund 13,3% aller S├╝dafrikaner sprechen Afrikaans als Muttersprache. Dabei wird Afrikaans vorwiegend in den westlichen Provinzen gesprochen. Auch im Gro├čraum Pretoria ist Afrikaans verbreitet. Obwohl alle elf Amtssprachen gleichm├Ą├čig anerkannt sind, ist die f├╝hrende Verkehrssprache des Landes Englisch.

 

Wunder am Kap – Ende der Apartheid

Die in der Geschichte S├╝dafrikas wohl bedeutendste Periode ist die ├ära der Apartheid, die von 1940 bis 1990 ihre Hochphase erreichte und ihr Ende fand durch den kontinuierlichen Widerstand des ANC (African National Congress) mit der Vereidigung von Nelson Mandela 1994 als ersten demokratisch legitimierten Pr├Ąsidenten der neu gegr├╝ndeten Republik S├╝dafrika. Die Politik der Apartheid f├╝hrte zu einer Beschneidung der Rechte der schwarzen Bev├Âlkerungsmehrheit. Unterdr├╝ckung und Diskriminierung waren an der Tagesordnung.

Afrikaans Language Monument in Paarl

Die Politik der Apartheid hinterlie├č tiefe Risse in der Gesellschaft. Mandela richtete daher 1996 eine Wahrheits- und Vers├Âhnungskommission ein mit dem Ziel, die w├Ąhrend der Apartheid ver├╝bten Verbrechen aufzukl├Ąren und aufzuarbeiten. Dieser Ansatz ist heute ein weltweites Modell f├╝r die Vers├Âhnung von Opfern und ihren T├Ątern. Die von dem mittlerweile verstorbenen ersten Pr├Ąsidenten der Republik S├╝dafrika initiierte Politik der Auss├Âhnung wird bis in die heutige Zeit fortgesetzt. Nach wie vor ist das multikulturelle Land aber von gro├čen sozialen Ungleichheiten gepr├Ągt. Die Folgen der Apartheid sind noch heute zu sp├╝ren. So hat z. B. Afrikaans f├╝r viele immer noch einen bitteren Beigeschmack.

Einzigartiges Naturerbe

Das unvergleichliche Landschaftsbild S├╝dafrikas wird von den ausgedehnten Hochfl├Ąchen im Landesinneren, den massiven Bergketten der Drakensberge, welche das Land vonNordosten bis nach Lesotho im S├╝dosten durchziehen, und den K├╝stenregionen gepr├Ągt. Dazwischen erstrecken sich W├╝stenlandschaften und Trockensavannen wie die Kalahari, Feuchtgebiete, fruchtbare T├Ąler und ├╝ppige Regenw├Ąlder. Sie bilden den Lebensraum unz├Ąhliger Insektenspezies, von 100 Reptilienarten, 300 S├Ąugetierarten und mehreren Hundert Vogelarten.

direction johannesburg

Mit diesem Artenreichtum liegt das Land weltweit auf Platz 3. Um dieses Naturerbe zu bewahren, hat das Land eine Vielzahl an Nationalparks, Naturparks und Wildreservaten eingerichtet. Hervorgehoben sei der mit 20.000 km┬▓ gr├Â├čte Wildpark, der Kr├╝ger Nationalpark. Hier lassen sich nicht nur die “Big Five”, n├Ąmlich Leoparden, Elefanten, L├Âwen, Nash├Ârner und B├╝ffel, in ihrem nat├╝rlichen Lebensraum beobachten. Ebenso ├╝berw├Ąltigend ist die Vegetationsvielfalt S├╝dafrikas mit ├╝ber 20.000 verschiedenen Pflanzenarten.

Literatur zum Thema “S├╝dafrika”:

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